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partizipatives Videogame

technische Umsetzung: Hans Kadel

Sounds: variabel

2024

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Durch eine auf dem Boden liegende Soundmatte mit aufgedruckten Pfeilrichtungen und einen sichtbar darüber montierten Screen entsteht ein Bewegungs‑Interface, das an klassische Arcade–Games der 1990er Jahre erinnert.

Im Verlauf des Spiels erscheinen auf dem Screen in kurzen Abständen unterschiedliche Begrifflichkeiten – den Richtungen auf der Matte entsprechend angeordnet – und laden die Spielenden dazu ein, durch eine körperliche Bewegung zu „antworten“. Die Aufgabe besteht darin, intuitiv zu entscheiden, ob man sich mit dem Begriff identifiziert oder durch ihn charakterisiert fühlt — je nach Entscheidung tappt die Person auf die Matte oder bleibt stehen.

Dadurch entsteht ein Tanz‑Akt, begleitet von den Sounds der Matte: Die Bewegungen fügen sich mit mehr oder weniger fließender Qualität zu einer Choreografie, die nicht vorgibt, wie sie auszusehen hat. Die Körpersteuerung, Reaktion und Klang inszenieren ein Zusammenspiel von Wahrnehmung, Entscheidung und Bewegung — und machen sichtbar, wie Kategorien, Zuschreibungen und Selbstdefinitionen performativ verhandelt werden können.